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Ernährung bei Gicht

Die Gicht (Arthritis urica) zählt zu den rheumatischen Erkrankungen und ist eine der häufigsten
entzündlichen Arthropathien in den Industrie- und Schwellenländern. Sie ist eng assoziiert mit
dem metabolischen Syndrom und Folge eines langfristigen Ungleichgewichts zwischen Harnsäurebildung und -ausscheidung (Hyperurikämie), verbunden mit einer Überschreitung des Harnsäure-Löslichkeitsprodukts und dem Ausfall von Natriumuratkristallen in den Gelenken. Zu den wichtigsten nichtmodifizierbaren Risikofaktoren für eine Hyperurikämie zählen Genetik, insbesondere Polymorphismen der tubulären Urattransporter, höheres Lebensalter und männliches Geschlecht.

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Stephanie Läer, Professorin für Klinische Pharmazie