Hitzefolgekrankheiten


Bericht zu einer Stellungnahme der Kommission „Hitzetote“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)

Der Sommer 2003 war in vielen Ländern Europas und in Deutschland durch eine außergewöhnliche und lang anhaltende Hitzeperiode im Monat August geprägt. Diese Hitzewelle hatte gesundheitliche Auswirkungen für die Bevölkerung, die sich insbesondere in einer Übersterblichkeit bestimmter Risikogruppen (z. B. alte und geschwächte Menschen) zeigten. Erste Abschätzungen der hitzeassoziierten Übersterblichkeit für Frankreich, das in besonderem Ausmaß betroffen war, gehen von über 14 000 zusätzlichen Todesfällen gegenüber einer Vergleichsperiode in den Jahren 2000 bis 2002 aus. Bis zum Jahr 2003 war in vielen mittel- und nordeuropäischen Ländern die gesundheitliche Bedrohung größerer Bevölkerungsteile durch Hitze nicht als ein Problem mit möglichem epidemischen Ausmaß angesehen worden. Auf Grund der Erfahrungen des vergangenen Sommers wurden jedoch verstärkt Maßnahmen zur Vorhersage und Prävention ähnlicher Ereignisse diskutiert und entsprechende Empfehlungen formuliert.

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