Nährstoffsupplemente – Möglichkeiten und Grenzen


Teil 5: Supplemente in der Primärprävention – Methodologische Aspekte

Alexander Ströhle und Andreas Hahn, Hannover

Ohne Zweifel: Die gegenwärtigen biomedizinischen Debatten werden dominiert vom Begriff der „Evidenz“ bzw. der „evidenzbasierten Medizin“ (EbM). Prosaisch formuliert: „An der EbM hängt, zur EbM drängt derzeit anscheinend alles in der medizinischen Forschungsdebatte“ [78]. Nicht verwunderlich also, wenn in der Auseinandersetzung um die Sinnhaftigkeit von Nährstoffsupplementen der Ruf nach „evidenzbasierten“ Empfehlungen laut wird. Meist bleibt allerdings unklar, was unter „EbM“ und „Evidenz“ genau zu verstehen ist. Der unreflektierte Umgang mit einem nur scheinbar klaren Begriff führt häufig zu Missverständnissen und Fehlschlüssen. Nicht bedacht wird dabei vor allem, dass gängige, für den Wirksamkeitsnachweis in der Pharmakologie konzipierte Evaluationsinstrumente nur bedingt geeignet sind, wenn es um präventivmedizinische Fragen geht.

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