Therapeutische Optionen bei der hepatischen Enzephalopathie


Karl-Uwe Petersen, Aachen

Die hepatische Enzephalopathie ist eine Folge unzureichender Leberleistung, die für den Patienten mit schweren Konsequenzen verbunden ist. Sie geht in erster Linie auf eine mangelhafte Elimination des Neurotoxins Ammoniak (NH3) in der Leber zurück. Neben diätetischen Allgemeinmaßnahmen steht eine medikamentöse Reduzierung der NH3-Belastung im Vordergrund der Therapie. Mit den primären Optionen Lactulose und dem praktisch nicht resorbierten Antibiotikum Rifaximin wird eine Reduzierung der bakteriellen NH3-Generierung im Intestinum erreicht. Andere Antibiotika wie Neomycin spielen bestenfalls in der Akuttherapie eine Rolle. L-Ornithin-L-Aspartat (LOLA) und verzweigtkettige Aminosäuren (Valin, Leucin, Isoleucin) sollen eine vermehrte NH3-Fixierung in Glutamin ermöglichen, allerdings ist hier die NH3-Bilanz letztlich ungünstig. Da die Studienlage zu LOLA nicht in jedem Fall eindeutig ist, stellt es heute eine Option für Patienten dar, die auf die Standardtherapie nicht ansprechen.

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