Erkrankungen durch Hantaviren


Ingo Stock, Berkatal-Frankenhain

Hantaviren sind einzelsträngige RNA-Viren, die vor allem durch die Inhalation virushaltiger Aerosole von Ausscheidungen infizierter Wirtstiere auf den Menschen übertragen werden und mehrere, zum Teil schwere Krankheitsbilder verursachen können. In Deutschland tritt häufig die durch das Puumalavirus und ein Dobrava-Belgrad-Virus verursachte Nephropathia epidemica auf. Die Erkrankung ist durch Influenza-ähnliche Symptome und eine starke Beeinträchtigung der Nierenfunktion gekennzeichnet. Die Behandlung von Hantavirus-Erkrankungen ist symptomatisch, eine gemeinhin empfohlene, spezifische antivirale Therapie gibt es nicht. Die Vermeidung des Kontakts mit infizierten Tieren und ihren Ausscheidungen stellt den wirksamsten Schutz gegen Infektionen mit Hantaviren dar.

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der MMP zugänglich.

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber MMP-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt:
Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem gewählten Passwort anmelden.

Jetzt registrieren