Betablocker bei Herzinsuffizienz


Wann, wie, welche Substanz

Henrike Wuttke, Thomas Rau und Thomas Eschenhagen, Hamburg

Aufgrund der Ergebnisse der in den letzten Jahren publizierten Betablocker-Studien, die inzwischen bei Tausenden von Patienten mit chronisch stabiler Herzinsuffizienz (NYHA II–IV) prognoseverbessernde Wirkungen nachgewiesen haben, steht fest, dass Betablocker dieser Patientengruppe nicht vorenthalten werden sollten. Subgruppenanalysen der großen Betablocker-Studien legen nahe, dass Betablocker auch bei niedriger Dosis die Mortalität senken können. Dennoch sollten nach wie vor die in den aktuellen Leitlinien empfohlenen hohen Dosierungen angestrebt werden. Eine Individualisierung der Therapie nach Verträglichkeit ist notwendig und die Orientierung an der Herzfrequenz erscheint sinnvoll. Ob dem unselektiven Betablocker Carvedilol, der zusätzliche Eigenschaften aufweist, der Vorzug gegenüber beta-1-selektiven Betablockern gegeben werden sollte, bleibt trotz der Ergebnisse der COMET-Studie unklar.

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