Medikamentöse Therapie bei Schwindel


Michael Reiß, Radebeul, und Gilfe Reiß, Dresden

Schwindel ist ein fachübergreifendes und ein häufiges Symptom. Bei der Diagnose sind eine exakte Erhebung der Anamnese und apparative Untersuchungen der Gleichgewichtsorgane notwendig. Bei der Behandlung unterscheidet man zwischen medikamentöser und physikalischer Therapie sowie der chirurgischen Behandlung. Die einzelnen Therapieformen ergänzen sich.
Arzneimittel für die Schwindeltherapie kann man in sedierende und nichtsedierende Antivertiginosa einteilen. Sedierende haben den Nachteil, dass sie die Kompensationsfähigkeit des zentralen Nervensystems negativ beeinflussen, so dass sie nur kurzzeitig zur Behandlung eines akuten Schwindels oder der vegetativen Begleitreaktionen in Form von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden sollten. Arzneimittel zur Behandlung von Schwindel sind nicht organ- oder symptomspezifisch. Sie entfalten ihre Wirkungen und Nebenwirkungen auch an anderen Bereichen des Nervensystems, an welchen der beeinflusste Neurotransmitter wirkt.

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