Tablettenteilung: Stückchenweise riskant?


Gesine Picksak und Dirk O. Stichtenoth, Hannover

Aus ökonomischen Gründen werden von den Ärzten zunehmend Tabletten mit höherem Wirkstoffgehalt verordnet, die von dem Patienten in einer Teildosis eingenommen werden müssen. Die Teilbarkeit von Tabletten hängt von den physikalisch-chemischen Eigenschaften des Wirkstoffs, der Galenik der Darreichungsform, von der Größe und Form der Tablette und der Beschaffenheit der Bruchkerbe ab. Tabletten mit einer oder mehreren Bruchkerben sind für die Einnahme einer Teildosis vorgesehen.
Die exakte Teilbarkeit einer Tablette ergibt sich durch ihre Zusammensetzung und nicht zuletzt durch die Ausgestaltung des Presslings und der Bruchkerbe. Die durch das Teilen erhaltenen Tablettenbruchstücke müssen die Vorschrift „Gleichförmigkeit der Masse“ nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) erfüllen. Da eine genaue Dosierung nur bei fachgerechter Teilung gewährleistet ist, ist die Aufklärung des Patienten und Anleitung für das Teilen der Tablette durch den Arzt und Apotheker von entscheidender Bedeutung.

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