Überprüfung der Stoffwechseleinstellung bei Patienten mit Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz


Christoph Hasslacher, Heidelberg

Die diabetische Nephropathie ist eine schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus, die mit einer Niereninsuffizienz einhergeht. Eine normnahe Stoffwechseleinstellung von Diabetikern ist für die Primär- wie auch die Sekundärprävention einer diabetischen Nephropathie besonders wichtig. Sie ist jedoch bei niereninsuffizienten Diabetikern noch schwieriger zu erreichen als bei Diabetikern ohne Niereninsuffizienz. Ein Grund hierfür sind die bei Diabetikern mit Niereninsuffizeinz vermehrt auftretenden Hypoglykämien, die zudem häufig unbemerkt bleiben. Für eine wirksame und sichere Therapie von niereninsuffizienten Diabetikern müssen daher sichere Methoden zur Überprüfung der Stoffwechselführung zur Verfügung stehen. Für eine Überprüfung der aktuellen Stofwechsellage eignen sich die Blutzuckerselbstmessung und Verfahren der kontinuierlichen Glucosemessung. Als Parameter zur längerfristigen Kontrolle der Blutzuckereinstellung werden verschiedene Laborwerte herangezogen: der Anteil des glykosylierten Hämoglobins am Gesamt-Hämoglobin (HbA1c-Wert), der Gehalt an Fructosamin sowie der Anteil des glykosylierten Albumins am Gesamt-Albumin (GA-Wert). Bei der Interpretation aller dieser Werte sind bei Diabetikern mit Niereninsuffizienz einige Besonderheiten zu berücksichtigen, so werden manche Parameter (z.B. der HbA1c-Wert) durch eine veränderte Blutbildung beeinflusst.

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