Checkpoint-blockierende Tumortherapie

Checkpoint-blockierende Antikörper als Regulativ im Grundstoffwechsel von Tumorzellen


Dr. rer. nat. habil. Annette Hille-Rehfeld, Stuttgart

Antikörper gegen das Tumorantigen PD-L1 wurden für die Blockade der immunsuppressiven Interaktion von PD-L1 mit dem PD-1-Rezeptor von T-Zellen entwickelt. Inzwischen hat sich eine weitere Wirkung der PD-L1-Blockade gezeigt: Da sie auch die erst kürzlich erkannte PD-L1-initiierte Signaltransduktion im Tumor selber unterbinden, können PD-L1-Antikörper den Glucose-Verbrauch sowie die aerobe Glykolyse im Tumor drosseln. Im Gegenzug kann so die Glucose-Versorgung Tumor-infiltrierender Lymphozyten, die nach Antigen-vermittelter Aktivierung ebenfalls aerobe Glykolyse betreiben, verbessert werden. Im unbehandelten Tumorgewebe dagegen bewirkt Glucose-Mangel bei den T-Zellen Symptome der Anergie und schwächt die Immunabwehr.

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