Geschlechtsdysphorie


Kathrin H. Popp und Günter K. Stalla, München

Unter Geschlechtsdysphorie versteht man eine Diskrepanz zwischen der bestehenden
Geschlechtsidentität und dem zugewiesenen Geburtsgeschlecht. Man schätzt, dass weltweit
etwa 25 Millionen transidente Menschen leben. Bei diesen Personen besteht der Wunsch, als Angehöriger des anderen (anatomischen) Geschlechts zu leben und anerkannt zu werden. Eine physische Angleichung kann durch eine Hormontherapie und/oder eine geschlechtsangleichende Operation teilweise erfolgen.
Die endokrinologischen Therapieverfahren orientieren sich an der Hormonsubstitutionstherapie bei Hypogonadismus in der Allgemeinbevölkerung. Bei einer verantwortungsvollen Therapie sind ernstzunehmende Nebenwirkungen selten.

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der MMP zugänglich.

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber MMP-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt:
Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem gewählten Passwort anmelden.

Jetzt registrieren