Pharmakogenomik der Clopidogrel-Therapie


Pharmazeutisches Konsil

Barsom Aktas, Ochsenfurt, Elke Butt, Würzburg, Katrin Zehnter, Ochsenfurt, MainArzt GmbH, Ochsenfurt und Sabine Herterich, Würzburg

Ein interdisziplinäres Medikationsmanagement zur Berücksichtigung des Patientengenotyps in der Arzneimitteltherapie wurde bislang in Deutschland in öffentlichen Apotheken nicht durchgeführt. Daher erarbeiteten wir eine Vorgehensweise, die für künftige Projekte als Mustervorlage dienen kann. Hierzu untersuchten wir 32 Patienten, die Clopidogrel einnahmen, auf Varianten im CYP2C19-Gen, die Einfluss auf die katalytische Aktivität des Enzyms nehmen. Dabei organisierte und bündelte der Apotheker alle Informationen für den Hausarzt und gab ihm ein studienkonformes pharmazeutisches Konsil als Therapieempfehlung an die Hand. Darin empfahl der Apotheker dem Hausarzt für vier der untersuchten Personen eine Umstellung von Clopidogrel auf Ticagrelor oder Prasugrel.

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der MMP zugänglich.

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber MMP-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt:
Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem gewählten Passwort anmelden.

Jetzt registrieren