Stufentherapie der multiplen Sklerose


Simon Faissner und Ralf Gold, Bochum

Die multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die zu Demyelinisierung, axonalem Schaden und Neurodegeneration führt. In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene neue Substanzklassen und Wirkweisen eingeführt, die mittlerweile zu der komfortablen Situation führen, dass man aus fast 20 MS-Therapien für verschiedene Erkrankungsformen und unterschiedliche Verlaufsformen sowie Schweregrade auswählen kann. Dies führt zu einer immer komplexer werdenden Therapielandschaft mit der schwierigen Frage, in welcher Sequenz Immuntherapien gegeben werden sollten. Hier stehen sich insbesondere die Konzepte einer Eskalationstherapie und einer Behandlung entsprechend der Vorstellung „hit hard and early“ gegenüber. Auch die Deeskalation bzw. das Absetzen von Immuntherapien sind Gegenstand aktueller Diskussionen. In dieser Übersichtsarbeit werden wir den aktuellen Wissensstand zur Stufentherapie der MS erörtern und einen Wegweiser für die Umsetzung im praktischen Alltag liefern.

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