Pilzvergiftungen


Ingo Stock, Berkatal-Frankenhain

Die Fruchtkörper mancher Großpilze enthalten Substanzen, die nach dem Verzehr Vergiftungserscheinungen hervorrufen können. Je nach Toxin kommt es zur Ausbildung unterschiedlicher Syndrome, die verschieden zu behandeln sind. Tödlich endende Pilzvergiftungen gehen in den meisten Fällen auf den Verzehr des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides) zurück. Eine erfolgversprechende Therapie des Amatoxin-Syndroms, das durch die Giftstoffe dieses Pilzes induziert wird und mit Nieren- und Leberversagen einhergeht, ist nur mit einer rasch einsetzenden adäquaten Behandlung möglich. Zu den weiteren bedeutsamen Syndromen gehören das Gyromitra-, das Orellanus-, das Muskarin-, das Pantherina-/Fliegenpilz-, das Coprinus- und das gastrointestinale Pilzsyndrom. Da viele Speisepilze leicht mit Giftpilzen zu verwechseln sind, wird Pilzsammlern empfohlen, nur nach vertrauten Pilzen zu suchen oder die Essbarkeit der Pilze von Personen mit entsprechender Expertise überprüfen zu lassen.

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