Evidenzbasierte Supportivtherapie

Aktualisierte S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“


Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Lipp, Tübingen

In keinem anderen Gebiet der Medizin werden so viele Wirkstoffe mit geringer therapeutischer Breite eingesetzt wie in der klinischen Onkologie. Die Supportivtherapie umschreibt die Prophylaxe und Therapie damit verbundener Nebenwirkungen. Ohne konkrete Leitlinien besteht die Gefahr, dass ohne Evidenz Maßnahmen zum Einsatz kommen, die dem Patienten am Ende mehr schaden als nutzen. Während mit den Antiemetika und Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor(G-CSF)-Präparaten inzwischen viel erreicht wurde, sind eine Reihe von organtoxischen Effekten weiterhin eine Herausforderung in der Supportivtherapie. Mit einem Kapitel zur Kardiotoxizität widmet sich die Version 2.0 der S3-Leitlinie nun auch dieser unerwünschten Begleiterscheinung. Einige praxisrelevante Aspekte sollen im Folgenden kurz näher erläutert werden.

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