Checkpoint-Inhibitoren in der klinischen Onkologie

Gemeinsamkeiten und Unterschiede


Hans-Peter Lipp, Tübingen

In den letzten Jahren ist die klinische Bedeutung der Checkpoint-Inhibitoren (CPI) – allen voran der PD-1- und PD-L1-Inhibitoren – enorm gestiegen. Betrachtet man nach der SOJA-Methode das Spektrum der zugelassenen Indikationen, verfügbaren Formulierungen, möglichen Applikationsintervalle, Nebenwirkungen und dokumentierten behandelten Fälle weltweit, so ergeben sich aktuell gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Vertretern. Allerdings muss man insbesondere bei den immunassoziierten Begleiteffekten kritisch hinterfragen, ob es tatsächlich Abweichungen zwischen den Vertretern geben kann. Keine Unterschiede sind zwischen den Vertretern beim potenziellen Wechselwirkungsrisiko zu erwarten. Bei den Therapiekosten mit intravenös und subkutan applizierbaren CPI pro Quartal sind die stärksten Veränderungen zu erwarten, wenn die ersten Biosimilars zugelassen werden. Während lange Zeit CPI-basierte Monotherapien im Vordergrund standen, spielen heute verschiedenste Kombinationstherapien mit Zytostatika und zielgerichtet wirksamen Therapeutika im palliativen, adjuvanten und neoadjuvanten Setting eine zunehmend wichtigere Rolle, sodass es eine immer größere Herausforderung darstellt, zu allen therapeutischen Möglichkeiten den Überblick zu wahren.

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