Durchblick im Therapie- Dschungel


Dr. Tanja Saußele, Stuttgart

Foto: Ferdinando Iannone

Mehr als 25 Jahre ist es her, dass die Zulassung von Interferon beta-1a die Therapie der multiplen Sklerose (MS) revolutionierte. Und immer noch sind Interferone fester Bestandteil der MS-Therapie, sei es für das klinisch isolierte Syndrom oder die schubförmig-remittierende Form (RRMS), unter der die Mehrheit der MS-Patienten leidet. Aber was ist mit den neueren MS-Therapeutika? Wann und für wen sind diese indiziert? Und welcher Wirkstoff kommt für welche Verlaufsform infrage? Einen hervorragenden Überblick bietet Ihnen die Übersichtsarbeit zur Stufentherapie der multiplen Sklerose.

Ähnlich ist es beim Krankheitsbild Diabetes mellitus. Auch hier sind altbewährte Wirkstoffe wie Metformin und natürlich auch Insulin weiterhin im Einsatz und fester Bestandteil des Therapiealgorithmus. Wie MS-Therapeutika, wurden auch Antidiabetika weiterentwickelt und erweitern nun mit veränderter Pharmakokinetik und verbesserten Applikationsmöglichkeiten das therapeutische Armentarium. Zudem sind, ebenso wie bei MS, neue Wirkstoffe hinzugekommen. Die Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten, die zum Beispiel bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und klinisch relevanten kardiovaskulären Erkrankungen zum Einsatz kommen, wurde beim 31. Diabetes-Seminar für Apotheker am 29. April in Bad Mergentheim in den Fokus gerückt. Eine Zusammenfassung dieser Veranstaltung finden Sie in dieser Ausgabe.

Wir möchten mit dieser MMP-Ausgabe dazu beitragen, dass Sie einen besseren Durchblick bei den innovativen Therapiemöglichkeiten erhalten.

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